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Sichere Kostenermittlung nach DIN 276 - in Zeiten von starken Preisanstiegen für Baumaterialien

Kostenrisiken normkonform bewerten – Baustoffe sind knapp und teuer

In diversen Medien ist aktuell die Rede von massiven Baupreisschwankungen aufgrund der guten Bau-Konjunktur, von Baustoff-Lieferengpässen, langen Lieferzeiten und allgemeiner Rohstoffknappheit. Die Ursachen für die Lieferengpässe von Material sind vielfältig und daher für jedes Projekt unterschiedlich zu bewerten.

Aktuell sind Holz und Holzwerkstoffe (z. B. Holzfaserdämmstoffe), Material mit Kunststoffen (z. B. Dämmstoffe, Kunststoffrohre), sowie Stahl (unter anderem als Bewehrung oder in Blechen) in der Diskussion. Bereits vor einiger Zeit war bei mineralischen Baustoffen der Sand in der Presse. Lieferengpässe sind auch bei Gipsprodukten zu erwarten.

Im Vergleich April 2020 zu April 2021 verzeichnet die Branche nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Preiszuwächse bei Holz um ca. 27 - 35 %, bei Mineralölerzeugnissen um 15 %, bei Betonstahl um 30 % und bei Kunststoffen zwischen 13 % und 23 %.

Die Auswirkungen auf die Leistungsbereiche sind sehr verschieden und abhängig vom Materialanteil der Einheitspreise und dem Kostenanteil im Gesamtprojekt. Bei diesen Gewerken wirken sich die gestiegenen Materialkosten unter Berücksichtigung der Gesamtkosten im Projekt besonders aus:

  • 012 Maurerarbeiten
  • 013 Betonarbeiten
  • 016 Zimmer- und Holzbauarbeiten
  • 023 Putz- und Stuckarbeiten, Wärmedämmsysteme
  • 026 Fenster, Außentüren inkl. 029, 032
  • 031 Metallbauarbeiten inkl. 035

Die konkreten Auswirkungen auf die Baukosten für Baukonstruktionen und Technische Anlagen (Kostengruppe 300 und Kostengruppe 400 nach DIN 276) wird BKI weiter untersuchen und über dieses Thema berichten. Bis Herbst 2021 wird dann in einer bundesweiten Erhebung zu Baupreisen die aktuelle Marktlage konkretisiert.

Weiterhin gilt, dass die Kostenermittlung nach DIN 276 auf der Basis von aktuellen Daten, mit Fortschreibung über gültigen Baupreisindex und Regionalfaktor, zu erstellen ist. Hierzu liefert BKI die zuverlässige Datenbasis mit der die Projekte zu berechnen sind. Die steigenden Baupreise aufgrund der Auslastung der Bieter und Materiallieferengpässe sind als Risiko zu bewerten und gesondert auszuweisen.

Eine richtige Bauherren-Beratung gehört zu den zentralen Leistungen und ist besonders bei einer DIN 276-konformen Kostenplanung Pflicht. Sobald erste Ergebnisse der Ausarbeitung vorliegen werden wir Sie entsprechend informieren.

BKI Online-Seminar - Mit den neuen Fachbüchern BKI Baukosten Neubau

Termine: 15. + 16.06.2021 / 29. + 30.06.2021 / 19. + 20.07.2021

Jeweils 3x 90min

Dieses interaktive Online-Seminar richtet sich an Planer*innen, die in allen Planungsphasen ihre Kostenangaben schnell und plausibel mit Hilfe der BKI Fachbücher ermitteln möchten.

Mehr Informationen und zur Anmeldung

Neue Gratis-Webinare zur Honorarermittlung

Sichere Anwendung der neuen HOAI 2021 mit dem neuen BKI Honorarermittler für angemessene Honorare

Der Bundesrat hat am 06.11.2020 dem von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf der Ersten Verordnung zur Änderung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure – HOAI – zugestimmt. Im letzten Jahr hatte der Europäische Gerichtshof die verbindlichen Mindest- und Höchsthonorarsätze der HOAI für unvereinbar mit der Dienstleistungsrichtline erklärt.
Die HOAI musste daher angepasst werden. Die Änderung der HOAI tritt damit zum 1. Januar 2021 in Kraft.

Mit dem BKI-Webinar zum neuen BKI Honorarermittler erhalten Sie einen Überblick zu den Auswirkungen für eine sichere Honorarermittlung und -abrechnung.

Themen im Praxis-Webinar:

  • HOAI 2021 im Überblick
  • Neue HOAI 2021 in der Praxis mit dem BKI Honorarermittler
  • Honorarermittlungen
  • Rechnungen
  • Schlussrechnungen
  • Abschlagszahlungsverwaltung
  • Synopse alte / neue HOAI

Termine:

15. Juni 2021 um 15:00 Uhr
Hier kostenlos anmelden!

Dauer 30 min